Zeitpol AG

Braucht jede Art von Veranstaltung ein Sicherheitskonzept?


Ja! Die Frage ist einfach wie umfassend das Sicherheitskonzept sein muss. Sicherheit bei einem Event ist dahingehend ein sehr schwieriges Thema, da sich das Verhalten jedes einzelnen Besuchers oder Gastes in bestimmten Situationen und in der Gruppe nur sehr schwer voraussagen lässt. Als Veranstalter muss man versuchen, jede Art von Risiko/Gefahr bereits in der Planung zu erkennen, die Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung abzuschätzen und geeignete Massnahmen zur Minderung des Risikos zu definieren und anschliessend umzusetzen.

Das Unwahrscheinliche


Damit man ein nützliches und umfassendes Sicherheitskonzeptes für seine Veranstaltung erhält, muss man sich auch unangenehmen Risken stellen, die man lieber verdrängen würde. "Tot eines Besuchers vor Ort" - ja genau, die Eintrittswahrscheinlichkeit ist zwar äusserst gering, jedoch nicht auszuschliessen und es kann nur hilfreich sein, man setzt sich mit den zu erwartenden Auswirkung auseinander und weiss im Fall was zu tun ist. Wer in der Planung des Events auf alles nur die Anwort gibt "das wird schon nicht passieren und wenn, dann schauen wir vor Ort" der war (glücklicherweise) noch nie in einer solchen Situation. Wer es leider schon erleben musste, der kennt die Notwendigkeit und Dringlichkeit, in Krisensituationen auf standardisierte und im Vorfeld definierte Abläufe zurückgreifen zu können. Es fehlt schlicht die Zeit und es ist der Situation geschuldet, um adhoc die richtigen Entscheidungen zu fällen.

Das Unscheinbare


Aber nicht nur die schlimmsten Ereignisse sind Thema des Sicherheitskonzepts, auch die scheinbar kleinen Zwischenfälle können grosse Auswirkungen haben. Eine zu kurze Pause, daraus resultierend eine zu lange Schlange bei den Toiletten, ist nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein Sicherheitsproblem. Verärgerte Gäste können unerwartet zum Sicherheitsrisiko für sich und andere werden - Abschrankungen werden missachtet, Anweisungen des Sicherheitspersonals wird nicht Folge geleistet, agressives Verhalten führt zu Gewalt,.... dies sind nur einige Beispiele..

Zeitpol hat sich darauf spezialisiert, egal wie sicher und klein eine Veranstaltung ist bzw. scheint, auch das Unwahrscheinliche und Unscheinbare in die Sicherheitsbetrachtung zu integrieren. Dies führt dazu, dass Veranstalter in Bezug auf sicherheitsrelevante Themen gelassener ihren Event betrachten, wohlwissend, dass es im Krisenfall ein Konzept gibt, welches ein Zusammenspiel aus Veranstaltern und Behörden regelt.